Ausbildung zum Baugeräteführer
Deine Aufgaben
Als Baugeräteführerin oder Baugeräteführer bedienst du Kräne, Walzen und Bagger - du kennst dich mit der Aushebung von Gruben genauso aus wie mit dem Verladen von Baumaterial.
- Steuern: Elektronische, pneumatische oder hydraulische Steuerung? Du kennst alle Gerätetypen, kannst sie bedienen und weißt, für welche Arbeiten du sie einsetzen kannst.
- Organisieren: Du bereitest anstehende Bauarbeiten gewissenhaft vor, verfügst über Kenntnisse zur Verarbeitung der Baustoffe und bist für den Transport deiner Baugeräte zu und von den Baustellen zuständig.
- Warten: Du kümmerst dich um deine Baugeräte, wartest sie und führst Reparaturen aus.
Wissenswertes
Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre und findet an drei verschiedenen Orten statt:
1. 1. Im Ausbildungsbetrieb (diverse Baustellen im Umkreis des Firmensitzes Erwitte) erlernst Du vorwiegend praktische Fertigkeiten und Kenntnisse, die für Deine Arbeit erforderlich sind.
2. 2. Ergänzend zur betrieblichen Ausbildung erwirbst Du im überbetrieblichen Ausbildungszentrum (Ausbildungszentrum der Bauindustrie NRW in Oberhausen) zusätzliche Fähigkeiten, die Dir dein Betrieb nicht vermitteln kann.
3. 3. Die Berufsschule (Hans-Schwier-Berufskolleg der Stadt Gelsenkirchen) konzentriert sich auf den Lernstoff der allgemeinen und fachtheoretischen Anforderungen innerhalb der Berufsausbildung.
Im ersten Ausbildungsjahr bekommst Du die Grundlagen für Deinen Beruf vor allem in der Berufsschule und im Ausbildungszentrum vermittelt. Im dritten Ausbildungsjahr bist Du dann überwiegend im Betrieb. So nimmt der Praxisanteil für Dich im Laufe der dreijährigen Ausbildung stetig zu.
Das erwartet dich während deiner Ausbildung:
Der Ausbildungsbeginn ist im Normalfall zumeist der 1. August oder der 1. September des jeweiligen Jahres. Er ist aber in Einzelfällen auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Termin zu starten, was dann mit dem potentiellen Ausbildungsbetrieb besprochen werden muss.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. In der du vor dem Ende des 2. Lehrjahres eine Zwischenprüfung ablegen musst. Diese dient auch zur Orientierung deines aktuellen Lernstandes.
Am Ende der Ausbildung findet dann die entscheidende Abschlussprüfung statt.
Ausbildungsinhalte
Um für dein späteres Berufsleben gewappnet zu sein enthält deine Ausbildung folgende Themenbereiche:
1. 1. Arbeitsplanung
2. 2. Einrichten und Sichern von Baustellen, Arbeits- und Schutzgerüsten
3. 3. Verarbeiten von Baustoffen
4. 4. Arbeiten in der Bautechnik
5. 5. Handhaben von Vermessungsgeräten
6. 6. Be- und Verarbeiten von Metallen und Kunststoffen
7. 7. Handhaben von Bauteilen, Baugruppen und Systemen von Baugeräten
8. 8. Inbetriebnehmen, Führen und die Außerbetriebnahme von Baugeräten
9. 9. Warten von Baugeräten, Verwenden von Kraft- und Schmierstoffen sowie von Hydraulikölen
10. 10\. Feststellen von Störungen sowie die Einleitung von Maßnahmen zur anschließenden Fehlerbeseitigung an Baugeräten
11. 11\. Instandsetzen von Bauteilen und Baugruppen
12. 12\. Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
13. 13\. Sicherheit und Gesundheitsschutz
14. 14\. Umweltschutz und Nachhaltigkeit
15. 15\. Digitalisierte Arbeitswelt
Deine Anforderungen
- Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Karrieremöglichkeiten
Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Baugeräteführer (m/w/d) legst du den Grundstein für einen erfolgreichen Weg in der mobilen Baubranche.
Als Geselle (m/w/d) kannst du nach deiner Ausbildung in verschiedensten Baubetrieben arbeiten und dich natürlich noch doch weitere fachliche Fortbildungen spezialisieren und weiterbilden.
Anschließend besteht die Möglichkeit, dass du noch einen Meisterbrief erwirbst und danach als Meisterin oder Meister tätig wirst und damit sogar die Leitung eines Betriebes übernehmen könntest oder auch selber ausbilden darfst.
Deutscher Handwerkskammertag (DHKT) e. V. ©
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